Die Statistiken zeigen erschreckende Bilder von Jungen, die in Bereichen der Bildung, Gesundheit und Kriminalität auffällige Zahlen wiederspiegeln. Jungen werden daher als Verlierer der modernen Gesellschaft bezeichnet. Die Gründe sind vielfältig: grundlegender Wandel des Männerbildes, jahrelange Vorfahrt für die Mädchenförderung, abwesende Väter und nahezu ausschließlich weibliche Erzieherinnen und Lehrerinnen in den ersten 10 Lebensjahren (vgl. Bentheim/Murphy-Witt, 2007).

Geschützte Räume für Jungen, in denen sie sich mit männlicher Identität oder Sozialsation auseinandersetzen können, sind rar gesät. Von daher möchten wir mit unserer Arbeit Jungen die Möglichkeit geben, sich unabhängig von statischen Rollenbildern auf die Suche nach männlicher Stärke, Reife, Beziehungsfähigkeit und Identität eigener Art (vgl. Riederle) zu machen.

Umfang und Dauer der Projekte nach Vereinbarung.

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