Anti-Aggressivität-Training

Das Anti-Gewalt-Training ist ein deliktspezifisches und defizitorientiertes Training für Jugendliche und  Heranwachsende, die mehrfach durch aggressives und körperverletzendes Verhalten auffällig geworden sind. Durch die Möglichkeit eines sozialen Trainings wird diesen Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, ihre grundlegende Einstellung zur Gewalt zu erkennen und zu überdenken. Neue Verhaltensmuster werden durch verschiedene Übungen trainiert und der Kreislauf zwischen Gewalt und repressiven Maßnahmen wie z.B. Verweise, Anzeigen oder sogar Arrest, Haft- und/oder Geldstrafen durchbrochen.

Der Grundgedanke des Trainings ist es, dass der Gewalttäter Verantwortung für seine Opfer übernimmt. Erst wenn er das Opferleid und seine Verantwortung daran erkennt ist er in der Lage, sich für eine neue, friedliche Identität zu entscheiden. Hierbei helfen verschiedene Übungen.

Die Grundlage eines Trainings ist in der fundierten Ausbildung zu sehen, die von mir beim „Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS)“ in Frankfurt zum „Anti- Aggressions-Trainer“ absolviert und in verschiedenen, auch anders orientierten Fortbildungen, vertieft wurde.

Zielgruppe

Zielgruppe sind Jugendliche und oder auch Erwachsende, die bereits durch Gewaltdelikte aufgefallen sind. In einer Trainingsgruppe wird mit bis zu 8 Jugendlichen oder Heranwachsenden gemeinsam über einen Zeitraum von ca. 5 Monaten einmal wöchentlich ca. 3 Stunden gearbeitet.

Inhalte im Überblick

  • Aufarbeitung der Gewaltdelikte
  • Erlernen grundlegender Kenntnisse über Rollenverhalten und angemessene Kommunikation
  • Erkennen eigener Stärken und Schwächen und Aufbau von Selbstbewusstsein
  • Übungsmodule und erlebnispädagogische Maßnahmen
  • Gewaltfreier Umgang mit Provokationen
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