Fortbildung „Gleichstellung von Männern und Frauen im beruflichen Kontext“

Schon seit vielen Jahren ist die Gleichstellung von Männern und Frauen auch in der Sozialen Arbeit und der beruflichen Bildung ein Thema und hat an Aktualität nicht verloren. Gilt die Gleichstellung der Geschlechter in Deutschland rechtlich als erreicht, so lässt sich das von der tatsächlichen, alltäglichen Gleichstellung längst noch nicht behaupten.
Gleichstellung hat heute gesamtgesellschaftlich und auch für die persönliche Entwicklung eine weichenstellende Bedeutung. In der Arbeit mit jungen Menschen, die auf das Leben vorbereitet werden, läuft das Thema immer mit: im sozialen Miteinander, in der Berufswahl, in vielen kleinen Selbstverständlichkeiten des Alltags. Die Haltung der Pädagoginnen und Pädagogen, Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter und ihr Umgang mit gender-Fragen spielt eine wichtige Rolle für die Orientierung der jungen Menschen. Soziale und kulturelle Prägungen und Werte, Hintergründe und Identitäten haben Einfluss auf die Selbstverortung von Mädchen/jungen Frauen und Jungen/jungen Männern in ihrer Geschlechterrolle.
Die Fortbildung bietet Raum und Zeit, die eigene, gewachsene Haltung als Mann/Frau im Arbeitsfeld zu reflektieren, Ambivalenzen zu benennen, mit Widersprüchen umzugehen und sich einer gemeinsamen Haltung im Team, in der Einrichtung zu vergewissern.

Inhalt im Überblick

Folgende Fragen werden aufgegriffen und mittels unterschiedlicher und abwechslungsreicher Methoden bearbeitet

  • Wo zeigt sich das gender-Thema im beruflichen Alltag in der Brücke?
  • Welche Verhaltensweisen, Ausdrucksformen, Interessen, berufliche Vorstellungen und Wünsche bringen die
  • Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit?
  • An welchen Stellen entstehen Fragen bzw. Konflikte?
  • Hinterfragen von Selbstverständlichkeiten
  • Gender und Sprache
  • Gender und Kultur
  • Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung
  • Handlungsstrategien für den Arbeitsalltag
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