Qualifizierung
zum  „Konflikt- und Sozialtrainer“

Nochmal auf die harte Schulbank? Wir gestalten es angenehmer!

In akuten Konfliktsituationen selbstsicher und respektvoll reagieren zu können – wer wünscht sich das nicht? Doch die verschiedenen Dynamiken und unterschiedlichen Kontexte, in denen sich Konflikte im beruflichen wie privaten Alltag ereignen, erschweren oftmals eine kompetente und deeskalierende Reaktion.

Die Qualifizierung, durchgeführt durch das büro49, setzt an dieser Stelle an:

Neben der Einführung von Kenntnissen über die Themen „Konflikt, Gewalt, Aggression“ und der Vermittlung von Grundlagen zur deeskalierenden Gesprächsführung und Mediation steht die Erkundung der eigenen Werte und eigener Aggressionspotenziale im Mittelpunkt der Seminare. Auf dieser Basis lernen die Teilnehmer in Konfliktsituationen sicher und selbstbehauptend zu intervenieren; ohne verbale, atmosphärische oder physische Gewalt anzuwenden. Ein sicherer Umgang mit Beschwerden, Kritik in der Teamführung etc. ist eine wichtige Kompetenz, um subtile und offene Übergriffigkeit, Aggressionen und Gewalt frühzeitig zu erkennen und zu deeskalieren. Dies auch, um die psychische und physische Gesundheit der umgebenden Personen im Arbeitsalltag (und auch die eigene Gesundheit) zu schützen.

Ziel der Weiterbildung

Die Weiterbildung dient dazu, die Handlungsfähigkeit in den verschiedenen Spannungsfeldern zu stärken. Sie vermittelt den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich in ihren jeweiligen Rollen zu hinterfragen und sich innerhalb vorhandener beruflicher Kontexte und Situationen weiterzuentwickeln und neu zu positionieren.

Verschiedene Handlungsoptionen werden dabei nicht nur theoretisch erlernt, sondern durch praktische Deeskalationsübungen angewendet und trainiert. Dabei stehen immer die eigene Wahrnehmung und Haltung der Teilnehmenden im Mittelpunkt.

Ein wichtiger Schwerpunkt in der Weiterbildung ist die Achtung der eigenen Grenzen und die des Gegenübers: Wie erkenne und wahre ich einen respektvollen Umgang mit mir selbst und meinem Gegenüber? Ein weiteres Schwerpunktthema ist die Arbeit in interkulturellen Kontexten und die damit zusammenhängenden Herausforderungen.

Letzter Inhalt der Ausbildung ist die Vermittlung von Kenntnissen zum Thema Mobbing. Konflikte, Machtkämpfe und Intrigen: Mobbing wird in den Betrieben immer mehr zum Problem. Sie erlernen die Grundlagen über Konfliktlösungen, Vorgehensweisen über Gespräche mit Betroffenen, bis hin zum Einzel-Coaching um abschließend Mobbing am Arbeitsplatz und in sozialen Bereichen offen anzusprechen und aktiv gegenzusteuern.

Sie erhalten alles um professionell gegen Mobbing am Arbeitsplatz und in sozialen Bereichen vorzugehen, Mobbing.  

Die Frage stellt sich: was können Sie tun, um Mobbing frühzeitig zu erkennen und konsequent zu verhindern?

Zielgruppe

Zielgruppe der Weiterbildung ‚Konflikt-Kompetenztraining‘ sind Personen mit Tätigkeiten in prekären sozialen Kontexten. Beispielsweise 

  • SozialarbeiterInnen
  • ErzieherInnen
  • SoziotherapeutInnenen
  • LehrerInnen
  • SchulsozialarbeiterInnen
  • Sicherheitsdienst/Security
  • Pflegefachkräfte oder Teamleitungen.

Der Ausbildungsstand und das Vorwissen zum Thema Konflikte sind nicht entscheidend für die Teilnahme an der Weiterbildung ‚Konflikt-Kompetenztraining‘. Die Qualität der Weiterbildung beruht auch auf die Heterogenität der Teilnehmenden.

Die Weiterbildung wird einen Umfang von 40 (5 Einheiten) Seminarstunden umfassen und mit einer zertifizierten Qualifikation abschließen.

Ausbildungsverlauf

Zum Beginn der Weiterbildung werden Grundlagen zu den Themenbereichen

  • Konflikt
  • Aggression und Gewalt
  • Gruppenprozesse/Gruppendynamiken

sowie eine Einführung in die 

  • Konflikt- und Gewaltarbeit

vermittelt. Prozessabläufe der Gewalteskalation werden dargestellt. Eine Auseinandersetzung mit eigenen Werten, Empathie und Gewissensbildung soll dazu dienen, die eigene Position zu Gewalt, eigenen Widersprüchen und vorhandenen Aggressionspotentialen zu überprüfen. 

Die Weiterbildung beinhaltet eine Einführung in die Ziele, Inhalte und Trainingsmethoden des sozialen Kompetenztrainings „Fit for Life“. Des Weiteren werden Methoden der Mediationsarbeit vermittelt, da diese Methoden eine hilfreiche Unterstützung biete, um in Konfliktsituationen kompetent und sicher den Überblick zu behalten.

Die Arbeit mit MigrantenInnen ist ein weiterer Schwerpunkt der Weiterbildung. Es soll eine Haltung erarbeitet werden, mit der bei der Akzeptanz von Verschiedenheit und Fremdheit auch Ansatzpunkte für gemeinsame (Handlungs-)Spielräume und Handlungsperspektiven – auch für die Lösung von Problemlagen, Konflikten und Gewalt – vermittelt werden. Im Verlauf der Weiterbildung werden eigene Stärken und Schwächen erkannt.

Abschließend wird in der Weiterbildung Grundlagen zum Thema Mobbing geschaffen und die Teilnehmer zum Thema sensibilisiert. Folgende Themenbereiche werden behandelt: Woran erkenne ich Mobbing/Gewalt? Wie verbreitet sich Mobbing? Welche Gründe gibt es für Mobbing? Die Teilnehmer erlernen Handlungsoptionen um professionell und sicher mit dem Thema umgehen zu können. 

Dozenten der Weiterbildung

Abschluss

Mit der Absolvierung der Weiterbildung erhalten die Teilnehmenden einen schriftlichen Nachweis in Form einer Qualifizierungsauszeichnung TrainerIn ‚Konflikt-Kompetenztraining‘. Die Qualifizierungsauszeichnung informiert über Dauer und Inhalte der absolvierten Weiterbildung und bestätigt die erreichte Qualifikation.

FAQS

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